Nach dem Bohren erhalten die beiden Holzplatten noch einen Ausschnitt in der Mitte. Dieser Ausschnitt dient später als Griffloch, wenn das Regal beispielsweise einmal umgestellt werden soll. Die Ausschnitte werden 12cm breit und 5cm hoch mittig auf der Platte vorgezeichnet und mit der Stichsäge ausgeschnitten. Nach dem Zuschnitt werden dann die Schnittkanten sorgfältig glatt geschliffen.
So wird zunächst eine Materialliste zusammengestellt, die sich aus der Bauanleitung oder dem eigenen Entwurf ergibt. Der eigentliche Möbelbau beginnt dann mit dem Zuschnitt und der Vorbereitung der einzelnen Elemente. In diesem Zuge werden beispielsweise Löcher vorgebohrt und die Schnittkanten geschliffen. Sofern das Möbelstück auch farbig gestaltet werden soll, folgt zudem nun der Anstrich. Möglich wäre zwar auch, das Möbelstück erst nach dem Zusammenbau zu bemalen oder zu lackieren, allerdings sind die Einzelelemente handlicher und zudem sind später möglicherweise nicht mehr alle Seiten und Kanten erreichbar. Sind alle Einzelteile vorbereitet, kann das Möbelstück nach und nach zusammengebaut werden. Sofern notwendig folgt dann noch der Feinschliff und damit ist das selbstgebaute Möbelstück bereit für seinen Einsatz.
Profi-Tipp: Durch Gestaltung und Austausch des eingesetzten Holzes lässt sich das Regal leicht an den individuellen Einrichtungsstil anpassen. Die Bloggerin erklärt: "Unbehandelte heimische Nadelhölzer wie Fichte oder Kiefer finden in modernen, minimalistisch gehaltenen Wohnungen ihren Platz und weiß gestrichene Möbelstücke lassen sich sehr gut in den sehr beliebten Scandi-Style integrieren."
Bei den Warenanlieferungen und Warenausgaben von Bau- und Supermärkten lassen sich mit viel Glück ebenfalls Einweg-Paletten ergattern. Häufig reicht schon eine kleine Spende in die Kaffeekasse. In Supermärkten finden sich allerdings oft unbrauchbare Paletten oder überwiegend Europaletten. Diese werden aber nur selten hergegeben, da die Paletten weiterverwertet werden und somit auch ein Pfand fällig ist.

Nachdem alle Teile geschnitten und die französische Klemme in zwei Teile gerissen und bereit zum Losgehen ist, ist der nächste Schritt, die Positionen zum Bohren der Löcher für die zwei Eisenstangen zu markieren. Die Bohrlöcher müssen präzise sein, und die Löcher sollten im nächsten Schritt mit einem Forstnerbohrer bis zu einer bestimmten Tiefe gebohrt werden.

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