Bevor Sie die Pinsel schwingen, reinigen Sie das Möbelstück mit einem feuchten Tuch und einem Reinigungsmittel, z. B. Brennspiritus. Da sich die Holzfasern durch Feuchtigkeit aufstellen, sollten Sie das Holz nach dem Trocknen mit feinem Schleifpapier leicht anschleifen. Durch das Anschleifen wird die Oberfläche wieder glatt. Ist das Holz bereits vorbehandelt, erhöht sich durch das Anschleifen die Haftwirkung.
Der angesagte Vintage-Look gelingt mit jedem Möbelstück. Einfach bereits lackierte oder gestrichene Oberflächen abschleifen und blätternde Anstriche entfernen. Evtl. danach mit Brennspiritus die Oberflächen reinigen. Für einen besseren Halt der Kreidefarbe wird das Möbelstück/die Holzpaneele mit der Grundierung vorbehandelt. Grundierung empfiehlt sich vor allem bei Hölzern wie Eiche, Kiefer und Mahagoni, aufgrund der durchschlagenden Holzinhaltsstoffe.
Für die Oberseite werden nun zwei 49 Zentimeter lange Bretter aus der Palette zugesägt. Eine wird am vorderen, die andere am hinteren Rand befestigt. Dies verleiht dem Kästchen Stabilität. Danach befestigt man quer zu den beiden stabilisierenden Brettern weitere fünf Bretter. Diese müssen 37,5 Zentimeter lang sein. Jetzt ist die Oberseite des Nachttisches fertig.
2.) Zuschnitt und Vorbereitung. Die einzelnen Elemente des Möbelstückes werden zugeschnitten und für den Zusammenbau vorbereitet. Nach dem Zuschnitt werden dazu die Kanten gebrochen und mittels Schleifpapier abgeschliffen, so dass es keine scharfen Kanten mehr gibt, die zu Verletzungen führen könnten. Zudem kann das Holz zunächst mit einer Vorstreichfarbe grundiert und anschließend farblich gestaltet werden. Das farbliche Gestalten einzelner Bauteile fällt leichter, weil die Einzelteile handlicher und leichter sind als ein großes Möbelstück und außerdem so auch die Kanten und Flächen bearbeitet werden können, die später nur noch schwer zu erreichen sind. https://youtu.be/hjMt4dDm41g
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